Ziele / Zielgruppen Hohenschönhausen

Ziele und Themen

Im Rahmen des Aktions- und Initiativenfonds sollen vor allem Maßnahmen in folgenden Themenfeldern umgesetzt werden:

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen der Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homo- und Transphobie
  • Extrem rechte Orientierungen und Handlungen

 

Die Leit-, Mittler- und Handlungsziele für das Förderjahr 2015 lauten wie folgt:

Leitziel 1: Hohenschönhausen steht für gelebte Vielfalt von Menschen mit unterschiedlichen Identitäten und Lebensentwürfen - respektvoll, generationsübergreifend, wertschätzend, angstfrei und gewaltfrei.

Mittlerziel: Bürger_innen begegnen sich respektvoll und offen, egal welcher Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung.

Handlungsziele:

Es werden Projekte umgesetzt, die auf eine De-Ethnisierung der Probleme und Auseinandersetzungen im Fördergebiet hinwirken.

Migrant_innen werden gestärkt (empowert), ihre Belange stärker in das Gemeinwesen einzubringen.

In den Gremien der Partnerschaft für Demokratie sowie in den Projekten sind mehr Migrant_innen vertreten.

Es werden mindestens drei Projekte oder Veranstaltungen umgesetzt, die eine lokale Willkommenskultur stärken.

 

Leitziel 2: Kinder, Jugendliche und Erwachsene können ihren Lebensraum aktiv mitgestalten und tun dies auch. Sie partizipieren an Entscheidungsprozessen und leben Demokratie.

Mittlerziel: Bürger_innen verschiedener Altersgruppen gestalten ihren Kiez aktiv und sind in demokratische Strukturen eingebunden.

Handlungsziele:

Im Begleitausschuss sind die lokal einflussreichen Akteure eingebunden und gestalten die Partnerschaft für Demokratie aktiv mit.

Projekte werden realisiert, die demokratische Strukturen sowie bestehende und neue Netzwerke fördern. Dabei wird an bestehende Projekte und Ansätze angeknüpft, wie z.B. JFEs gegen Diskriminierung oder Kinderkiez-Karten.

Im ersten Halbjahr 2015 wird ein Jugendforum aufgebaut und die Jugendlichen gestärkt, ihre eigenen Projektideen zu entwickeln und umzusetzen.

 

Leitziel 3: Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind solidarisch mit Flüchtlingen und lehnen Gewalt und Diskriminierung ab.

Mittlerziel: Bürger_innen engagieren sich gegen rassistische Hetze und treten rechtspopulistischen bzw. extrem rechten Argumentationsweisen entgegen.

Handlungsziele:

Es soll mindestens ein Projekt für Jugendliche umgesetzt werden, das die Kompetenzen der Jugendlichen stärkt, soziale, ethnische oder religiöse Ausgrenzungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Dabei sollen auch die betreuenden Fachkräfte und Multiplikator_innen für das Thema sensibilisiert und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit handlungsfähig gemacht werden.

Es werden mind. zwei Projekte gemeinsam mit Jugendlichen und Familien aus den Flüchtlingsunterkünften im Fördergebiet entwickelt.

Es wird ein Projekt umgesetzt, dass gelebte Vielfalt und unterschiedliche Lebensentwürfe stärkt und fördert.

 

 

Zielgruppen

  • Jugendliche bis 27 Jahre (§ 7 I Nr. 3 SGB VIII) 
  • Jugendliche mit menschenfeindlichen Einstellungen
  • Jugendliche aus „bildungsfernen“ Milieus
  • extrem rechts orientierte Jugendliche                       
  • Kinder
  • Schüler_innen
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte                  
  • Anwohner_innen und Nachbarschaften
  • Multiplikator_innen
  • Erzieher_innen, Lehrer_innen, pädagogische Fachkräfte
  • lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure         
  • Menschen mit Migrationsgeschichte/-erfahrungen und/oder eigenen Rassismuserfahrungen
  • geflüchtete Menschen aus den Unterkünften im Fördergebiet
  • neu-zugewanderte Romafamilien